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Das verrät der Bildungsbericht 2026 über die Zukunft der Weiterbildung

Weiterbildung ist wichtiger denn je zuvor – das zeigt der Bildungsbericht 2026, herausgegeben von der Autor/-innengruppe Bildungsberichterstattung unter Führung des DIPF / Leibniz-Instituts für Bildungsforschung und Bildungsinformation (https://www.bildungsbericht.de/de).

Zentrale Erkenntnis: Die aktuellen gesellschaftlichen Umbrüche durch demografischen Wandel, Zuwanderung sowie digitale und sozioökologische Transformation der Arbeitswelt machen kontinuierliches Weiterlernen auch im Erwachsenenalter absolut notwendig. Einmal gelernt zu haben, reicht nicht mehr aus, denn unsere Lebens- und Arbeitswelt verändert sich immer weiter, etwa durch KI und Digitalisierung, und Arbeitnehmer müssen sich mit ihr verändern. Weiterbildung und Lebenslanges Lernen ermöglichen Menschen dem Bericht nach dabei nicht nur die „kontinuierliche Beschäftigungsfähigkeit“, sondern auch beruflichen Erfolg sowie gesellschaftliche Teilhabe.

Was heißt das für Weiterbildungseinrichtungen?

Der Bildungsbericht verdeutlicht, dass Weiterbildungsinstitutionen besonders gut in der Lage sind, schnell und flexibel auf neue Anforderungen zu reagieren, etwa im Vergleich zu Schulen und Hochschulen, da sie eng an die Berufspraxis angepasst sind und vielfältig aufgestellt sind.

In Bezug auf die gefragtesten Weiterbildungsinhalte lässt sich feststellen, dass der größte Teil der Teilnehmenden in der betrieblichen, non-formalen Weiterbildung zu finden ist. Dabei machen die Themen Arbeit und Organisation, Arbeits- und Umweltschutz und Computer und Software die ersten drei Plätze aus, außerdem in den Top 10 zu finden sind Rechtsthemen sowie Management und Verwaltung.

Von politischer Seite wird klar: Das Interesse an Weiterbildung ist hoch, und bis 2030 soll die Beteiligung auf 65 Prozent der Berufstätigen steigen. Ziel ist es, gerade Arbeitnehmer/-innen in klein- und mittelständischen Betrieben so besser auf den technologischen und strukturellen Wandel vorzubereiten.

Das Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW) der Universität Augsburg setzt genau hier an: Angesichts einer von zahlreichen Krisen und tiefgreifenden Veränderungen geprägten Arbeitswelt ist es essenziell, in die Weiterbildung gerade in diesen zukunftsträchtigen Bereichen zu investieren. Nur so kann beruflicher Erfolg, ob persönlich oder auf Ebene des Unternehmens, nachhaltig gesichert werden.

(Nachzulesen im Bildungsbericht 2026: https://www.bildungsbericht.de/de/bildungsberichte-seit-2006/bildungsbericht-2026/pdf-dateien-2026/bildung_in_deutschland_2026_web.pdf)

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