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Neue Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte - was für Unternehmen jetzt wichtig wird
Dieser Monat bringt für Unternehmen weitreichende Veränderungen mit sich: Seit dem 2. August treten zentrale Vorschriften des EU-weit geltenden AI-Acts in Kraft. Für Betriebe heißt es damit handeln, denn bei Verstößen sieht das Gesetz hohe Strafen vor – bei Hochrisiko-Pflichten bis zu 15 Millionen, bei verbotenen Praktiken bis zu 35 Millionen Euro je nach Unternehmensumsatz.
Was ist neu?
Zwar werden einige der Hochrisiko-Pflichten erst in den kommenden beiden Jahren wirksam, seit diesem August gelten jedoch schon entscheidende Regelungen des AI-Acts. Etwa müssen Unternehmen KI-generierte Inhalte, wie Texte, Bilder oder Videos, oder KI-Chatbots künftig eindeutig kennzeichnen, um Transparenz zu gewährleisten. Zudem gelten ab sofort die grundsätzlichen Regeln zur Einstufung bestimmter KI-Systeme als Hochrisiko-Systeme. Dazu zählen beispielsweise Anwendungen in der kritischen Infrastruktur oder die Nutzung von KI-Systemen im Personalmanagement, etwa zur Veröffentlichung von Stellenanzeigen oder dem Filtern von Bewerbungen.
Das wird jetzt wichtig
Eine klare Strategie zum Einsatz von künstlicher Intelligenz ist damit für Unternehmen essenziell. Es geht dabei darum, verbindliche Richtlinien für den Umgang mit KI einzuführen und zu kontrollieren, genaue Ziele für die Arbeit mit KI festzulegen und vor allem Transparenz zu schaffen, also Anwendung und Ergebnisse von KI im Unternehmen festzuhalten.
Klar ist dabei: Unternehmen brauchen Fachleute, die den Einsatz von KI rechtssicher gestalten und verantworten können. Um die schnellen und tiefgreifenden Veränderungen der Arbeitswelt mitzugehen und mitzugestalten, wird entsprechendes Fachwissen zum ausschlaggebenden Erfolgsfaktor.
Weiterbildung zur sicheren Arbeit mit KI am ZWW
Genau hier setzt der Zertifikatskurs zum „Responsible AI Officer (Univ.)“ am Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW) der Universität Augsburg an: Die Weiterbildung vermittelt das Know-How, das nötig ist, um die neuen Pflichten zu koordinieren. Als AI Officer sind Sie in der Lage, KI-Systeme gemäß der Risikoklassen des AI-Acts zu bewerten und daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten. An der Schnittstelle von IT, Management und Recht sind Sie so die Ansprechperson für KI-Governance und helfen, Ihr Unternehmen für eine verantwortungsvolle Arbeit mit KI gemäß dem AI-Act zu rüsten.
Auch das eintägige Seminar „KI-Ethik“ vermittelt anhand praxisnaher Beispiele aus Industrie und Medizin, wie Unternehmen künstliche Intelligenz verantwortungsbewusst einsetzen und KI-Ethik systematisch in die Betriebsstrukturen integriert werden können.
Schnelles Handeln schafft Vorteile
Fest steht: Die neuen Regelungen gelten jetzt, weitere kommen in den nächsten Monaten dazu. Wer also jetzt handelt, schafft nicht nur Rechtssicherheit, sondern auch Vertrauen bei Kundinnen und Kunden und sichert sich so einen klaren Wettbewerbsvorteil.
- Sie möchten Ihr Unternehmen fit für den AI-Act machen?
Der Zertifikatskurs zum „Responsible AI Officer (Univ.) startet am 11. Dezember 2026. Hier kommen Sie direkt zur Anmeldung
Sie sind unsicher, welche Weiterbildung zu Ihrem Bedarf passt? Max Kunze, Programmleitung für KI, Digitalisierung und technische Innovation, berät Sie gerne persönlich und unverbindlich zu den KI-Weiterbildungsangeboten des ZWW.
Quellen: https://kpmg.com/de/de/themen/digital-transformation/was-der-eu-ai-act-fuer-unternehmen-bedeutet.html, https://ai-act-law.eu/de/anhang/3/