Sustainability Management - (G9512)

Starttermin: 25.11.2022

Kosten: 5950.00 €

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Sustainability Management - (G9512)

Inhalt des Zertifikatskurses



Seminare des Zertifikatskurses:

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Nachhaltige Unternehmensführung: Was steckt hinter dem ESG-Konzept? - (L9529)

Dozent: Dr. Sebastian Schunk

Inhalt des Seminares

Im ersten Teil der Veranstaltung soll zunächst die Frage erörtert werden, was nachhaltige Unternehmensführung ist. Verschiedene Konzepte und Interpretationsansätze werden im Kontext ihrer Entstehung dargestellt und diskutiert: Was lässt sich am Trend von “Do no harm!” zu “Do good!”, von „less pollution“ über „carbon neutral“ zu „net positive“ usw. ablesen? Welche Beobachtungen bringen die KursteilnehmerInnen mit und welche Entwicklung ist als nächstes zu erwarten?

Daran anschließend soll die Frage behandelt werden, wie sich Ansätze der Wirtschafts- und Unternehmensethik ideengeschichtlich entwickelt haben. Im Zuge dessen soll auch erläutert und nachvollzogen werden, warum im aktuellen Fokus der Diskussion das Konzept „Environmental – Social – Governance (ESG)“ steht und welches Verständnis dazu bei gesellschaftlichen Akteuren sowie Marktteilnehmern zugrunde liegt.

Der dritte Teil widmet sich der Frage nach der konkreten Motivation, aus welcher heraus sich Unternehmen (und deren verantwortlichen Mitarbeiter) in der aktuellen Situation mit diesem Themenbereich auseinandersetzen sollten: Warum sollte (m)ein Unternehmen sich nach Nachhaltigkeitsgesichtspunkten ausrichten? Was sind Chancen und Risiken? Gibt es eine „Licence to operate“? Was sind die spezifischen Stärken und Schwächen meines Unternehmens in Punkto Nachhaltigkeit?

Welches sind die wichtigsten inhaltlichen Stichpunkte?

  • Wirtschaftsethik
  • ESG
  • Nachhaltiges Wirtschaften
  • Globale Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs)
  • “Licence to operate”


Lernziele & Nutzen für die Praxis

Die Teilnehmenden sollen

  • die wichtigsten Konzepte von Wirtschafts- bzw. Unternehmensethik verstehen;
  • die aktuellen unternehmensethisch relevanten Anforderungen, die von verschiedenen Seiten an Unternehmen gestellt werden, kennen.
  • eine konkrete Positionsbestimmung ihres bzw. eines Unternehmens vornehmen können, um den Grad der Nachhaltigkeit der Unternehmensführung einzuschätzen;
  • die grundlegenden Möglichkeiten zur Steuerung und Darstellung von unternehmensethisch relevanten unternehmerischen Verhaltensweisen erkennen und hinsichtlich Risiken und Chancen sowie Vor- und Nachteilen einschätzen können;
  • grundsätzlich in der Lage sein, mögliche Diskrepanzen zwischen Fremdbild und eigenen unternehmenspolitischen Ansprüchen zu identifizieren und Anpassungsprozesse zu initiieren.



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Unternehmerische Nachhaltigkeit: Enterprise Risk Approach - (L9553)

Dozent: Dr. Andreas Kempf

Inhalt des Seminares

Seminarinhalt

Ziel unternehmerischer Nachhaltigkeit ist die dauerhafte Absicherung der Wertschöpfung, um einen dauerhaften Finanzüberschuss zu erreichen. Um ihre Mission dauerhaft erfüllen zu können, müssen Unternehmen sich legitimieren und zudem nachhaltig profitabel sein. Unternehmen entstehen und wachsen, weil Unternehmer Chancen nutzen. Sie lassen sich auf unbekanntes Terrain ein und sind in der Lage Unsicherheit auszuhalten. Damit schaffen sie neue Lösungen, Innovationen, Wachstum, Arbeitsplätze und letztendlich Wohlstand. Jedoch: Trotz aller regulatorischen Vorgaben verschwinden die meisten Unternehmen rasch wieder vom Markt und nur wenige überleben dauerhaft. Die Gründe: Viele Organisationen betrachten lediglich ihre Finanzrisiken, schaffen es nicht, ihr Geschäftsmodell den Veränderungen anzupassen und kontinuierlich zu innovieren. Weitere externe Entwicklungen und Erwartungen setzen die Unternehmen und deren Wirtschaftlichkeit zusätzlich unter Druck. Zudem werden die Relevanz der Organisationskultur und die integrierte Risikobetrachtung übersehen.

Die Gestaltung der unternehmerischen Nachhaltigkeit im Enterprise Risk Approach integriert deshalb Chancen und Risiken bereits in der Strategieentwicklung und -bewertung. Hier geht die Betrachtung über eine finanzielle Quantifizierung hinaus und schließt qualitative Aspekte der unternehmerischen Unsicherheit mit ein. Zudem wird beschrieben, wie das Umfeld der Organisation systematisch erfasst und bewertet werden kann. Hierfür werden Methoden der strategischen Analyse kombiniert und potenziell bestandsgefährdende Entwicklungen bereits frühzeitig erkannt. Neue Entwicklungen – wie zum Beispiel die ESG Erwartungen von Zivilgesellschaft und Politik – werden so systematisch berücksichtigt. Hieraus werden wirksame Vorgehensweisen in der Führung, Entwicklung und Überwachung von Organisationen und deren Leitungsangebot entwickelt. Es wird aufgezeigt, wie sich auf diese Weise das dauerhafte Überleben von legitimen Organisationen absichern lässt – und wie sog. „Greenwashing“ vermieden werden kann.

Ziel dieser Lerneinheit ist es, die grundsätzliche, unternehmerische Perspektive des Enterprise Risk Managements zu verstehen und die Anwendung von pragmatischen Methoden insbesondere der Risikoidentifizierung und der langfristigen Unternehmenssicherung zu begreifen. Die Teilnehmenden werden hieraus eigene Ansätze für die Anwendung der Chancen- und Risikobewertung in ihrer eigenen Organisation entwickeln und hierbei insbesondere erlernen, wie qualitative und nicht-quantifizierbare Risiken abgebildet werden können.

Welches sind die wichtigsten inhaltlichen Stichpunkte?

  • Verstehen von unternehmerischer Nachhaltigkeit, Risiko und Unsicherheit und deren Veränderung im Unternehmenslebenszyklus
  • Anwenden von Methoden zur systematischen Chancen- und Risikoidentifikation unter Einbeziehung von Umfeld- und strategischen Risiken
  • Erkennen von nicht-quantifizierbaren Stakeholder- und strategischen Risiken und deren Relevanz vor dem Hintergrund der ESG-Anforderung an Unternehmen
  • Nutzung und Abgrenzung von deterministischen vs. agilen Risikoansätzen
  • Erkennen wie Unternehmenskultur entsteht, und diese entwickelt werden kann, um die Überlebensfähigkeit von Unternehmen zu verbessern.

Lernziele [&] Nutzen für die Praxis

  • Ziel dieser Lerneinheit ist es, die grundsätzliche, unternehmerische Perspektive von Nachhaltigkeit zu verstehen;
  • die Abgrenzung der relevanten Aspekte der firmenspezifisch gestalteten unternehmerischen Nachhaltigkeit von den öffentlichen Nachhaltigkeitsanforderungen an Unternehmen vornehmen zu können;
  • die Relevanz und Vorteile einer ganzheitlichen Risikobetrachtung für die Strategieentwicklung und Risikoreduktion erkennen können, um hieraus unternehmerische Handlungsoptionen abzuleiten;
  • das Spannungsfeld zwischen kurzfristig orientierten regulatorischen Vorgaben (sog. „best practice“) und längerfristig wirksamen Methoden (sog. „good practices“) verstehen und passende Lösungen für den Unternehmenserhalt entwickeln;
  • das systematische Risiko bei der Anwendung von Risikokatalogen vermeiden;
  • Lösungsansätze und Optionen anhand eigener Beispiele für die eigene Organisation entwickeln und hierbei priorisiert und fokussiert vorgehen;
  • in der Lage sein, in der eigenen Unternehmung vor dem Hintergrund der aktuellen Trends und Entwicklungen für die Relevanz und den unternehmerischen Handlungsbedarf klar und prägnant zu argumentieren sowie Lösungen hierfür anzubieten.



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Design Thinking - Idea Generation & Innovation - (L9513)

Dozent: Wolfgang Glauner

Inhalt des Seminares

  • Sie werden die Basis agilen Vorgehens und eine beispielhafte agile Methode kennen lernen, mit der schnell griffige Ergebnisse im Sinne von vorzeigbaren und diskussionswürdigen Prototypen geschaffen werden können.
  • Sie lernen dabei Prozesse aus Kundensicht und damit bezogen auf den Prozessoutput zu bewerten.
  • Sie wenden dabei Methoden an, die helfen sich in die Zielkunden Ihrer Prozessergebnisse hineinzudenken und deren Bedarfe zu konkretisieren.
  • Sie lernen im Kurs Design Thinking als eine konkrete agile Methode kennen. Sie wenden den Ablauf des Design Thinking beispielhaft an.
  • Sie entwickeln eine beispielhafte Prozesslösung.



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Sustainable Finance - (L9555)

Dozent: Dr. Stefan Stöckl

Inhalt des Seminares

Die Berücksichtigung von ESG Kriterien gewinnt sowohl an den Finanzmärkten als auch in der Corporate Finance zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig entwickeln sich daraus neue Chancen und Risiken, welche die existierenden Geschäftspraktiken bzw. -modelle von Unternehmen vor neue Herausforderungen stellen.

Lernziele und Nutzen für die Praxis

Die Teilnehmenden sollen

  • die Thematik Sustainable Finance und deren Teilgebiete einordnen und verstehen können;
  • einen Überblick über bestehende nachhaltige Finanzprodukte erlangen und deren jeweilige Vor-/Nachteile einschätzen und auf Basis dessen geeignete nachhaltige Investitionsstrategien umsetzen und messen können;
  • einen Überblick bzgl. ESG-Daten, insbesondere über deren Verfügbarkeit, Qualität und Quellen, erlangen;
  • ESG-Ratings und den dazugehörigen Markt sowie andere verfügbare Labels verstehen;
  • grundsätzlich in der Lage sein, das Erlernte in die berufliche Praxis zu integrieren.


Welches sind die wichtigsten inhaltlichen Stichpunkte?

  • Sustainable Finance – Überblick und Grundlagen
  • Nachhaltige Finanzprodukte und Investitionsstrategien
  • ESG-Daten
  • ESG-Ratings
  • Fallbeispiele aus der Praxis


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Nachhaltige Wertschöpfungskette - (L9549)

Dozent: Dr. Sebastian Schunk

Inhalt des Seminares

Im ersten Teil der Veranstaltung soll herausgearbeitet werden, dass das Konzept von Nachhaltigkeit in der Unternehmensführung gemäß heute angewendetem Verständnis die Stoffströme entlang der gesamten Wertschöpfungskette einschließt: Angefangen beim landwirtschaftlichen Anbau bzw. der industriellen Gewinnung von Rohstoffen über die Gesamtheit aller Produktionsschritte der verarbeitenden Unternehmen über den Handel, die Logistik, damit zusammenhängende Dienstleistungen bis hin zur Nutzung von Produkten und deren anschließender Entsorgung bzw. Verwertung.

Daran anknüpfend soll anhand konkreter regulatorischer Vorgaben und Standards erörtert werden, welchen Anforderungen Unternehmen heute und zukünftig gegenüberstehen bei der Ausgestaltung ihrer Prozesse bzw. in möglichen Dialogformen gegenüber ihren Stakeholdern.

Der dritte Teil bietet die Möglichkeit, Optionen zu unternehmerischen Verhaltensweisen gegenüberzustellen: Der Werkzeugkasten betriebswirtschaftlicher Methoden wie Lebenszyklusbetrachtung, Wesentlichkeitsanalyse oder Managementsystemen wie „code of conducts“ wird dargestellt.

Darauf aufbauend soll diskutiert werden, in wie weit damit potentiell konfligierende Wirkungszusammenhänge besser im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens gestaltet werden können, z.B.:
-Beschaffung – Produktdesign – Marketing
-Sourcing – Produktnutzungsphase – End of Life.

Welches sind die wichtigsten inhaltlichen Stichpunkte?

  • Betriebswirtschaftlicher Produktlebenszyklus (Life Cycle Analysis)
  • Wesentlichkeitsanalyse (Materiality analysis)
  • Supplier Code of Conduct
  • Globale Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs)
  • Treibhausgasprotokoll (GHG Protocol)
  • Beschaffungsmanagement (Supply Chain Management)
  • Umweltmanagementsystem nach EMAS oder ISO 14001
  • Kreislaufwirtschaft (Circular Economy)


Lernziele & Nutzen für die Praxis

Die Teilnehmenden sollen

  • die grundlegenden Zusammenhänge unternehmerischer Wertschöpfung und deren Bedeutung im Kontext nachhaltigen Wirtschaftens nachvollziehen können;
  • die wichtigsten Vorgaben und Standards zur Steuerung und Messung von Nachhaltigkeit bei wesentlichen Aspekten unternehmerischer Wertschöpfung, insbesondere im Beschaffungswesen, kennen;
  • die wesentlichen Risiken und Chancen für Unternehmen einschätzen, die sich aus der zunehmenden Transparenz der Wertschöpfungskette ergeben, speziell wenn den Informationsbedarfen von relevanten Stakeholdern nicht entsprochen wird;
grundsätzlich in der Lage sein, mögliche Diskrepanzen zwischen Fremdbild und eigenen unternehmenspolitischen Ansprüchen zu identifizieren und Anpassungsprozesse zu initiieren.



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Nachhaltiges Management und Stakeholderstrategie - (L9531)

Dozent: Prof. Dr. Marcus Wagner

Inhalt des Seminares

Seminarinhalt

  • Grundlagen von Nachhaltigem Management und Stakeholdermanagement
  • Stakeholderintegration mit Balanced Scorecards
  • Stakeholderdialoge und Stakeholder-Workshops



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Nachhaltige Innovationen und Sustainable Entrepreneurship - (L9528)

Dozent: Prof. Dr. Marcus Wagner

Inhalt des Seminares

Seminarinhalt

  • Grundlagen von Nachhaltigkeitsinnovationen
  • Sustainable Entrepreneurship und nachhaltige Geschäftsmodelle
  • Stakeholderkooperationen für Nachhaltigkeitsinnovationen



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Sustainable Reporting - (L9548)

Dozent: Dr. Sebastian Schunk

Inhalt des Seminares

Im ersten Teil der Veranstaltung sollen grundsätzliche Kommunikationswege von Unternehmen und ihren Stakeholdern erörtert werden. Ausgehend von der Gesamtheit aller Mittel der Unternehmenskommunikation richtet sich das Hauptaugenmerk im Folgenden auf solche, die für ESG-Aspekte zum Einsatz kommen: Nachhaltigkeitsberichte, Ratings/Rankings, etc. Außerdem soll die Bedeutung von unternehmensweiten Maßnahmen wie Programmen oder Initiativen und deren Messung durch Key Performance Indicators (KPIs) herausgearbeitet werden.

Daran anknüpfend soll im zweiten Teil des ersten Kurstages detailliert auf wesentliche Standards und regulatorische Anforderungen im Kontext der externen Berichterstattung von ESG-Inhalten eingegangen werden.

Der dritte Teil (am zweiten Kurstag) widmet sich zunächst der grundlegenden Frage, welchen Rahmenbedingungen die unternehmerischen Akteure gleichermaßen im Wettbewerb gegenüberstehen: Welche Veränderungen entstehen durch die verpflichtende Regulatorik im Vergleich zur bisherigen Unternehmenspraxis? Worin zeigt sich die fortlaufende Weiterentwicklung der nichtfinanziellen Berichterstattung und die Spezialisierung von ESG-Rating und Rankings? Welche Folgen haben weitreichende regulatorische Novellen wie der EU Green Deal für die unternehmerische Praxis?

Im abschließenden Teil dieser Veranstaltung am zweiten Kurstag soll detailliert herausgearbeitet werden, wo sich Chancen und Risiken bei der unternehmens-individuellen Differenzierung bei der externen Berichterstattung ergeben können. Welche Möglichkeiten gibt es bei der Gestaltung von Antworten auf Forderungen nach nachhaltiger Unternehmensführung und wie lassen sich geeignete Nachweise führen, dass (m)ein Unternehmen einen positiven Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung leistet?


Welches sind die wichtigsten inhaltlichen Stichpunkte?

  • Non-financial reporting and disclosure – ESG-Reporting
  • Global Reporting Initiative (GRI)
  • CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz
  • Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD)
  • Non-Financial Reporting Directive (NFRD)
  • Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD)
  • Impact Valuation
  • Ratings and Rankings: DJSI, CDP, Ecovadis etc.
  • Social Responsible Investment (SRI)
  • EU Green Deal

Lernziele & Nutzen für die Praxis

Die Teilnehmenden sollen

  • Anforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten im Kontext von ESG-Berichterstattung nachvollziehen können.
  • Hintergründe von relevanten Aspekten der Nachhaltigkeits-Berichterstattung kennen und Zusammenhänge einzelner Elemente verstehen.
  • grundsätzlich in der Lage sein, mögliche Diskrepanzen zwischen Fremdbild und eigenen unternehmenspolitischen Ansprüchen zu identifizieren und Anpassungsprozesse zu initiieren.



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Internationales Management und Nachhaltigkeit - (L9520)

Dozent: Prof. Dr. Reinhard Meckl

Inhalt des Seminares

Viele deutsche Unternehmen sind z.B. in Form von Export, Kooperationen, Joint Ventures oder ausländischen Tochtergesellschaften in einem anderen Land tätig. Diese Auslandstätigkeit bringt aus Sicht eines nachhaltigen Managements besondere Herausforderungen mit sich. Insbesondere die noch sehr stark differierenden politischen, rechtlichen, ökonomischen und vor allem auch kulturellen Unterschiede zwischen Ländern und Regionen erfordern eine explizite Auseinandersetzung mit diesen Rahmenbedingungen beim Aus- bzw. Aufbau von nachhaltigen Auslandsaktivitäten.

Hinzu kommen komplexe Fragestellungen aus dem Bereich Business Ethics, der eine wichtige Komponenten des Sustainable Managements darstellt. Der nachhaltige Aufbau von Lieferketten auch unter ESG-Gesichtspunkten, die Umsetzung von Compliance-Vorgaben in den verschiedenen Ländern bis hin zur internationalen Ausrichtung von Corporate Social Responsibility Maßnahmen unter Berücksichtigung der lokalen kulturellen Gegebenheiten sind einige Beispiele aus dem Feld „Internationales Management und Nachhaltigkeit“.

Welches sind die wichtigsten inhaltlichen Stichpunkte?

  • Identifikation der Entscheidungsfelder aus dem Bereich nachhaltiges internationales Management
  • Verdeutlichung der Unterschiede zwischen verschiedenen Kulturräumen beim nachhaltigen Management
  • Erläuterung von Instrumenten zur strategischen Entwicklung und Umsetzung von nachhaltigem Management in ausländischen Zielmärkten
  • Diskussion von unterschiedlichen Ansätzen zur Berücksichtigung von Aspekten der Nachhaltigkeit im internationalen Management

Lernziele & Nutzen für die Praxis

Die Teilnehmenden sollen

  • die Problemfelder im Bereich nachhaltiges internationales Management erkennen,
  • Instrumente erlernen, wie diese Probleme gelöst werden können,
  • Hinweise zur erfolgreichen Gestaltung der Umsetzung solcher Entscheidungen/Prozesse bekommen.



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Sustainability Marketing & Consumer Behavior - (L9547)

Dozent: Prof. Dr. Michael Paul

Inhalt des Seminares

Mehr globale Nachhaltigkeit ist dringlicher denn je. Das Erreichen der Klimaziele bei gleichzeitiger Balance ökonomischer und sozialer Ziele erfordert es, Wirtschaft neu zu denken. Trotz zunehmender Steuerung durch den Staat, neuer nachhaltiger Geschäftsmodelle von Unternehmen und einer wachsenden Anzahl nachhaltig Konsumierender, bleibt das Ausmaß der Anpassungserfordernisse groß. Unternehmen müssen sich in diesem radikal verändernden Umfeld neu orientieren und nachhaltige Antwortstrategien finden. Das Marketing von Unternehmen ist in diesem Kontext Mitverursacher der aktuellen ökologischen und sozialen Probleme, kann aber mit der richtigen Orientierung auch maßgeblich zu ihrer Lösung beitragen. Vor diesem Hintergrund sind aktuelles Wissen über Chancen und Herausforderungen des Nachhaltigkeitsmarketings und über nachhaltiges Konsumierendenverhalten wichtig für alle Nachhaltigkeitsmanager, aber auch für Mitarbeitende in anderen Funktionsbereichen in Profit- und Non-Profit-Organisationen sowie auf allen Führungsebenen. Das zentrale Ziel der Veranstaltung ist es, aktuelles Wissen in den Bereichen nachhaltiges Marketing und Konsumierendenverhalten zu vermitteln, das die Teilnehmenden gewinnbringend in ihren Organisationen einsetzen können.

Welches sind die wichtigsten inhaltlichen Stichpunkte?

  • Grundlagen und Bezugsrahmen des Nachhaltigkeitsmarketings
  • Nachhaltiges Konsumierendenverhalten
  • Entwicklung von nachhaltigen Strategien und Kundenlösungen
  • Instrumente des Nachhaltigkeitsmarketings
  • Markenaktivismus vs. Green- und Wokewashing

Lernziele & Nutzen für die Praxis

Die Teilnehmenden sollen

  • die Relevanz des Nachhaltigkeitsmarketings und Unterschiede zu verwandten Konzepten nachvollziehen können;
  • den Bezugsrahmen des Nachhaltigkeitsmarketings verstehen und anwenden können;
  • aktuelle Erkenntnisse zu nachhaltigem Konsumierendenverhalten verstehen und berücksichtigen können;
  • Strategien und Instrumente des Nachhaltigkeitsmarketings verstehen und übertragen können;
  • über Markenaktivismus vs. Green- und Wokewashing kritisch reflektieren können;
  • grundsätzlich in der Lage sein, ihr Wissen über Nachhaltigkeitsmarketing und über nachhaltiges Konsumierendenverhalten gewinnbringend in ihrer Organisation einzusetzen.



Einzelseminare des Zertifikatskurses G9512
KursnameDatum
Nachhaltige Unternehmensführung: Was steckt hinter dem ESG-Konzept? (L9529)10.12.2022
Unternehmerische Nachhaltigkeit: Enterprise Risk Approach (L9553)17.12.2022
Design Thinking - Idea Generation & Innovation (L9513)14.01.2023
Sustainable Finance (L9555)27.01.2023
Nachhaltige Wertschöpfungskette (L9549)11.02.2023
Nachhaltiges Management und Stakeholderstrategie (L9531)02.03.2023
Nachhaltige Innovationen und Sustainable Entrepreneurship (L9528)16.03.2023
Sustainable Reporting (L9548)25.03.2023-   01.04.2023
Internationales Management und Nachhaltigkeit (L9520)21.04.2023
Sustainability Marketing & Consumer Behavior (L9547)22.04.2023

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