Sustainability Management - (G9512)

Starttermin: 25.11.2022

Kosten: 5950.00 €

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Sustainability Management - (G9512)

Inhalt des Zertifikatskurses



Seminare des Zertifikatskurses:

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Nachhaltiges Mindset - Mensch und Natur - (L9532)

Dozent: Prof. Dr. Georg Gasser

Inhalt des Seminares

Seminarinhalt

„Sustainability“ ist zu einem Schlüsselbegriff für ein zeitgemäßes und verantwortungsvolles Wirtschaften geworden, das – vage umschrieben – sich nicht kurzfristiger Gewinnmaximierung verschreibt, sondern die sozialen, ökologischen oder politischen Implikationen wirtschaftlichen Agierens miteinbezieht. In diesem Seminar soll „Sustainability“ aber nicht auf konkrete wirtschaftliche Prozesse bzw. ihre ethische Dimension bezogen, sondern auf umfassendere, philosophische Weise reflektiert werden: Was macht einen „nachhaltigen Blick“ auf die Wirklichkeit als Ganzes aus? Welche Werte sollen einen solchen Blick bestimmen? Erfordert nachhaltiges Handeln einen Perspektivenwechsel weg von anthropo- und hin zu ökozentrischen Kategorien?

Ausgangspunkt der Reflexion dieser und ähnlicher Fragen ist die philosophische Frage nach dem gelingenden menschlichen Leben. Diese Frage mag überraschend erscheinen, da sie in der aktuellen Literatur zu „Sustainability“ selten gestellt wird, aber die Idee dahinter ist: Nachhaltige Lösungen hinsichtlich ökonomischer, ökologischer oder sozialer Fragen können nur dann entwickelt werden, wenn innerhalb dieser Rahmenbedingungen menschliches Leben gelingen kann. Lösungsansätze, die menschliche Fähigkeiten nicht zur Entfaltung bringen oder den Menschen gar auf Dauer unglücklich machen, werden sich nicht als nachhaltig erweisen können.

Die Reflexion gelingenden menschlichen Lebens ist dabei aber keinesfalls auf isolationistisch-egoistische Weise zu verstehen, sondern nimmt eine holistische Perspektive ein: Die Frage, wie menschliches Leben gelingen kann, hat den Blick auch auf die Komponenten „soziale Umwelt“ und „Natur“ zu richten, weil jedes menschliche Leben davon unmittelbar geprägt wird und Sinnfragen von der Deutung dieser Lebenswirklichkeiten direkt tangiert werden.

Welches sind die wichtigsten inhaltlichen Stichpunkte?

  • Zentrale Wertannahmen in der „Sustainability“-Debatte
  • Die philosophische Frage nach dem Sinn des Lebens
  • Wesentliche Dimensionen gelingenden Lebens: Selbstbestimmung, Freundschaft, Tätigsein
  • Die Natur: Intrinsische Werthaftigkeit vs. instrumenteller Nutzen für den Menschen
  • Vorteile und Grenzen nicht-anthropozentrischer Deutungen der Wirklichkeit als Fundament des Nachdenkens über Nachhaltigkeit [nbsp]

Lernziele [&] Nutzen für die Praxis

Die Teilnehmenden sollen

  • grundlegende Wertannahmen, welche die aktuelle (ethische) „Sustainability“-Debatte prägen, identifizieren können;
  • zentrale philosophische Überlegungen zum gelingenden Leben kennenlernen;
  • Beziehungen zwischen einem gelingenden Leben und Natur/Umwelt verstehen;
  • Stärken und Grenzen präsentierter Lösungsvorschläge für ein nachhaltiges Denken über die Wirklichkeit nachzeichnen;
  • allgemeine philosophische Reflexion als nützliches Instrument für die Beantwortung konkreter Fragen zu „Sustainability“ in seinen verschiedenen Bedeutungsvarianten einsetzen können.



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Nachhaltigkeit: Business Mindset - (L9533)

Dozent: Dr. Andreas Kempf

Inhalt des Seminares

Seminarinhalt

Die aktuelle Debatte zu Nachhaltigkeit zeigt: Die Zivilgesellschaft verlangt von Unternehmen, umfassend Verantwortung zu übernehmen. Ihre Tätigkeit soll die globale nachhaltige Entwicklung verbessern und die Umsetzung der politischen Agenda unterstützen. Von den Akteuren werden Unternehmen als Mittel zum Zweck wahrgenommen, mit denen politische Ziele erreicht werden sollen – wie die u.a. von den UN propagierte „nachhaltige Entwicklung“. Im Gegensatz dazu liegt die rechtlich formulierte, treuhänderische und ausschließliche Verantwortung von Geschäftsleitung und Aufsicht klar auf der nachhaltigen, d.h. dauerhaften Geschäftstätigkeit des Unternehmens. Dessen Bestand ist abzusichern.

Im Spannungsfeld zwischen der Erwartungshaltung der Öffentlichkeit und der rechtlichen Verpflichtung gegenüber dem Unternehmen müssen Unternehmer und Organisationen Lösungen entwickeln und Strategien für ihr eigenes „Corporate Survival“ in einem dynamischen Umfeld finden. Ein umfassendes Wissen über die Grundlagen der Nachhaltigkeit schafft die Voraussetzung, um wirksame Vorgehensweisen in der Führung, Entwicklung und Überwachung von Organisationen und deren Leitungsangebot zu entwickeln. Es wird aufgezeigt, wie sich auf diese Weise das dauerhafte Überleben von legitimen Organisationen langfristig absichern lässt und warum dieses Modell – gerade in der aktuellen Veränderung von Wertschöpfung, Digitalisierung und Kooperation – auch ökonomisch attraktiv ist.

Ziel dieser Lerneinheit ist es, die grundsätzliche, unternehmerische Perspektive von Nachhaltigkeit zu verstehen und ein entsprechendes „Business Mindset“ zu entwickeln. Die Teilnehmenden werden hieraus eigene Ansätze für die Anwendung in ihrer eigenen Organisation ableiten.

Welches sind die wichtigsten inhaltlichen Stichpunkte?

  • Nachhaltigkeit aus verschiedenen Perspektiven verstehen
  • Grundlagen zur unternehmerischen Nachhaltigkeit reflektieren
  • Legitimierung von Organisationen
  • Absicherung der Überlebensfähigkeit
  • Netzwerkökonomie und Kooperation

Lernziele [&] Nutzen für die Praxis

Die Teilnehmenden sollen

  • die Ursprünge und die Entwicklungen der Nachhaltigkeitsdiskussion kennen, um hieraus unternehmerische Handlungsoptionen abzuleiten;
  • das Spannungsfeld zwischen globaler nachhaltiger Entwicklung und unternehmerischer Nachhaltigkeit verstehen und gestalten;
  • den Einfluss des Megatrends Nachhaltigkeit auf die Innovationsleistung und den wirtschaftlichen Erfolg der Organisation erkennen;
  • unterschiedliche Interessengruppen und deren positiven wie negativen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung erkennen und deren Relevanz bewerten;
  • Lösungsansätze und Optionen anhand eigener Beispiele für ihre Organisation entwickeln;
  • in der Lage sein, in ihrer eigenen Unternehmung vor dem Hintergrund der aktuellen Trends und Entwicklungen für die Relevanz und den unternehmerischen Handlungsbedarf klar und prägnant zu argumentieren.



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Nachhaltige Unternehmensführung: Was steckt hinter dem ESG-Konzept? - (L9529)

Dozent: Dr. Sebastian Schunk

Inhalt des Seminares

Im ersten Teil der Veranstaltung soll zunächst die Frage erörtert werden, was nachhaltige Unternehmensführung ist. Verschiedene Konzepte und Interpretationsansätze werden im Kontext ihrer Entstehung dargestellt und diskutiert: Was lässt sich am Trend von “Do no harm!” zu “Do good!”, von „less pollution“ über „carbon neutral“ zu „net positive“ usw. ablesen? Welche Beobachtungen bringen die KursteilnehmerInnen mit und welche Entwicklung ist als nächstes zu erwarten?

Daran anschließend soll die Frage behandelt werden, wie sich Ansätze der Wirtschafts- und Unternehmensethik ideengeschichtlich entwickelt haben. Im Zuge dessen soll auch erläutert und nachvollzogen werden, warum im aktuellen Fokus der Diskussion das Konzept „Environmental – Social – Governance (ESG)“ steht und welches Verständnis dazu bei gesellschaftlichen Akteuren sowie Marktteilnehmern zugrunde liegt.

Der dritte Teil widmet sich der Frage nach der konkreten Motivation, aus welcher heraus sich Unternehmen (und deren verantwortlichen Mitarbeiter) in der aktuellen Situation mit diesem Themenbereich auseinandersetzen sollten: Warum sollte (m)ein Unternehmen sich nach Nachhaltigkeitsgesichtspunkten ausrichten? Was sind Chancen und Risiken? Gibt es eine „Licence to operate“? Was sind die spezifischen Stärken und Schwächen meines Unternehmens in Punkto Nachhaltigkeit?

Welches sind die wichtigsten inhaltlichen Stichpunkte?

  • Wirtschaftsethik
  • ESG
  • Nachhaltiges Wirtschaften
  • Globale Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs)
  • “Licence to operate”


Lernziele & Nutzen für die Praxis

Die Teilnehmenden sollen

  • die wichtigsten Konzepte von Wirtschafts- bzw. Unternehmensethik verstehen;
  • die aktuellen unternehmensethisch relevanten Anforderungen, die von verschiedenen Seiten an Unternehmen gestellt werden, kennen.
  • eine konkrete Positionsbestimmung ihres bzw. eines Unternehmens vornehmen können, um den Grad der Nachhaltigkeit der Unternehmensführung einzuschätzen;
  • die grundlegenden Möglichkeiten zur Steuerung und Darstellung von unternehmensethisch relevanten unternehmerischen Verhaltensweisen erkennen und hinsichtlich Risiken und Chancen sowie Vor- und Nachteilen einschätzen können;
  • grundsätzlich in der Lage sein, mögliche Diskrepanzen zwischen Fremdbild und eigenen unternehmenspolitischen Ansprüchen zu identifizieren und Anpassungsprozesse zu initiieren.



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Nachhaltige Wertschöpfung im Netzwerk - (L9530)

Dozent: Dr. Andreas Kempf

Inhalt des Seminares

Seminarinhalt

Wertschöpfung entsteht durch Innovation, soziale Interaktion und durch die Kombination von geschäftsrelevanten Ressourcen. Durch die Digitalisierung und die Zusammenarbeit in der Wissensgesellschaft sowie der zunehmenden Virtualisierung von Produkten ändert sich die Art der Wertschöpfung wesentlich. Aus formalen Wertschöpfungsketten werden informelle Wertschöpfungsnetzwerke, in denen Kunden und andere Stakeholder z.B. durch ihre Interaktion und ihr Feedback einen wesentlichen Beitrag zum Geschäftserfolg leisten. Hier wird der Zugang zu Know-how für den dauerhaften Geschäftserfolg wichtiger als der Zugang zu Kapital.

In diesem Kontext sind Unternehmer aufgefordert, ihren nachhaltigen Geschäftserfolg zu gestalten und das Überleben ihrer Organisation dauerhaft zu sichern. In der Wissensökonomie müssen Unternehmer ihre eigene Wertschöpfung und ihre eigene Rolle im Netzwerk gestalten. Insbesondere muss die Organisation alle für ihren Erfolg relevanten Einflussgruppen kennen und sich diesen als attraktiver Partner glaubwürdig präsentieren. Vertrauen ist die Währung und damit die Grundlage dieser Kooperationen. Unternehmen sind angehalten, sich hierfür ihre soziale Betriebserlaubnis zu erarbeiten und zu erhalten. Zudem müssen sich Organisationen durch ihren glaubwürdigen Beitrag zur Verbesserung von Ökonomie, Ökologie und Sozialem sowie der Unternehmensführung und -aufsicht legitimieren.

Ziel dieser Lerneinheit ist es, die grundsätzliche Veränderung in der Wertschöpfung zu erläutern und hieraus die Relevanz von Know-how und Wissen als wesentliche Ressourcen für die Innovation zu erkennen. Die Teilnehmer werden die Herausforderungen für den nachhaltigen Unternehmenserfolg ihrer eigenen Organisation erkennen und hieraus Methoden zur Identifikation relevanter Stakeholder sowie deren Motivation entwickeln. Zudem erfahren die Teilnehmenden anhand praktischer Beispiele, wie sie mit standardisierten ESG-Methoden und dem Corporate Storytelling diese Interessengruppen zur dauerhaften Kooperation bewegen können.

Welches sind die wichtigsten inhaltlichen Stichpunkte?

  • Veränderung der Wertschöpfung und Innovation im Netzwerk
  • Veränderung von erfolgskritischen Ressourcen in der Wissensökonomie
  • Identifikation von relevanten Stakeholdern und deren Einfluss
  • Kooperation, Vertrauen und Legitimierung von Organisationen
  • Absicherung der Überlebensfähigkeit

Lernziele [&] Nutzen für die Praxis

Die Teilnehmenden sollen

  • die aktuellen Veränderungen der Digitalisierung und die Folgen der Virtualisierung auf die Wertschöpfung von Unternehmen verstehen;
  • die Relevanz von Netzwerken und Wissen für die Schaffung von Innovation und hierfür die wesentliche Rolle der Ressourcenoptimierung erkennen;
  • die für den eigenen Geschäftserfolg relevanten Interessengruppen identifizieren und deren positiven und negativen Einfluss auf den Geschäftserfolg ableiten;
  • die Motivation von Netzwerkpartnern, deren Nutzen bzw. deren Herausforderungen verstehen, um hieraus Angebote an diese Stakeholder zu entwickeln;
  • Lösungsansätze und Optionen anhand eigener Beispiele für ihre Organisation entwickeln;
  • in der Lage sein, vor dem Hintergrund der aktuellen Trends und Entwicklungen in ihrer eigenen Unternehmung für die Relevanz und den unternehmerischen Handlungsbedarf klar und prägnant zu argumentieren und Veränderungen zu gestalten.



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Design Thinking - Idea Generation & Innovation - (L9513)

Dozent: Wolfgang Glauner

Inhalt des Seminares

  • Sie werden die Basis agilen Vorgehens und eine beispielhafte agile Methode kennen lernen, mit der schnell griffige Ergebnisse im Sinne von vorzeigbaren und diskussionswürdigen Prototypen geschaffen werden können.
  • Sie lernen dabei Prozesse aus Kundensicht und damit bezogen auf den Prozessoutput zu bewerten.
  • Sie wenden dabei Methoden an, die helfen sich in die Zielkunden Ihrer Prozessergebnisse hineinzudenken und deren Bedarfe zu konkretisieren.
  • Sie lernen im Kurs Design Thinking als eine konkrete agile Methode kennen. Sie wenden den Ablauf des Design Thinking beispielhaft an.
  • Sie entwickeln eine beispielhafte Prozesslösung.



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Nachhaltige Wertschöpfungskette - (L9549)

Dozent: Dr. Sebastian Schunk

Inhalt des Seminares

Im ersten Teil der Veranstaltung soll herausgearbeitet werden, dass das Konzept von Nachhaltigkeit in der Unternehmensführung gemäß heute angewendetem Verständnis die Stoffströme entlang der gesamten Wertschöpfungskette einschließt: Angefangen beim landwirtschaftlichen Anbau bzw. der industriellen Gewinnung von Rohstoffen über die Gesamtheit aller Produktionsschritte der verarbeitenden Unternehmen über den Handel, die Logistik, damit zusammenhängende Dienstleistungen bis hin zur Nutzung von Produkten und deren anschließender Entsorgung bzw. Verwertung.

Daran anknüpfend soll anhand konkreter regulatorischer Vorgaben und Standards erörtert werden, welchen Anforderungen Unternehmen heute und zukünftig gegenüberstehen bei der Ausgestaltung ihrer Prozesse bzw. in möglichen Dialogformen gegenüber ihren Stakeholdern.

Der dritte Teil bietet die Möglichkeit, Optionen zu unternehmerischen Verhaltensweisen gegenüberzustellen: Der Werkzeugkasten betriebswirtschaftlicher Methoden wie Lebenszyklusbetrachtung, Wesentlichkeitsanalyse oder Managementsystemen wie „code of conducts“ wird dargestellt.

Darauf aufbauend soll diskutiert werden, in wie weit damit potentiell konfligierende Wirkungszusammenhänge besser im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens gestaltet werden können, z.B.:
-Beschaffung – Produktdesign – Marketing
-Sourcing – Produktnutzungsphase – End of Life.

Welches sind die wichtigsten inhaltlichen Stichpunkte?

  • Betriebswirtschaftlicher Produktlebenszyklus (Life Cycle Analysis)
  • Wesentlichkeitsanalyse (Materiality analysis)
  • Supplier Code of Conduct
  • Globale Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs)
  • Treibhausgasprotokoll (GHG Protocol)
  • Beschaffungsmanagement (Supply Chain Management)
  • Umweltmanagementsystem nach EMAS oder ISO 14001
  • Kreislaufwirtschaft (Circular Economy)


Lernziele & Nutzen für die Praxis

Die Teilnehmenden sollen

  • die grundlegenden Zusammenhänge unternehmerischer Wertschöpfung und deren Bedeutung im Kontext nachhaltigen Wirtschaftens nachvollziehen können;
  • die wichtigsten Vorgaben und Standards zur Steuerung und Messung von Nachhaltigkeit bei wesentlichen Aspekten unternehmerischer Wertschöpfung, insbesondere im Beschaffungswesen, kennen;
  • die wesentlichen Risiken und Chancen für Unternehmen einschätzen, die sich aus der zunehmenden Transparenz der Wertschöpfungskette ergeben, speziell wenn den Informationsbedarfen von relevanten Stakeholdern nicht entsprochen wird;
grundsätzlich in der Lage sein, mögliche Diskrepanzen zwischen Fremdbild und eigenen unternehmenspolitischen Ansprüchen zu identifizieren und Anpassungsprozesse zu initiieren.



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Nachhaltiges Management und Stakeholderstrategie - (L9531)

Dozent: Prof. Dr. Marcus Wagner

Inhalt des Seminares

Seminarinhalt

  • Grundlagen von Nachhaltigem Management und Stakeholdermanagement
  • Stakeholderintegration mit Balanced Scorecards
  • Stakeholderdialoge und Stakeholder-Workshops



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Nachhaltige Innovationen und Sustainable Entrepreneurship - (L9528)

Dozent: Prof. Dr. Marcus Wagner

Inhalt des Seminares

Seminarinhalt

  • Grundlagen von Nachhaltigkeitsinnovationen
  • Sustainable Entrepreneurship und nachhaltige Geschäftsmodelle
  • Stakeholderkooperationen für Nachhaltigkeitsinnovationen



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Sustainable Reporting - (L9548)

Dozent: Dr. Sebastian Schunk

Inhalt des Seminares

Im ersten Teil der Veranstaltung sollen grundsätzliche Kommunikationswege von Unternehmen und ihren Stakeholdern erörtert werden. Ausgehend von der Gesamtheit aller Mittel der Unternehmenskommunikation richtet sich das Hauptaugenmerk im Folgenden auf solche, die für ESG-Aspekte zum Einsatz kommen: Nachhaltigkeitsberichte, Ratings/Rankings, etc. Außerdem soll die Bedeutung von unternehmensweiten Maßnahmen wie Programmen oder Initiativen und deren Messung durch Key Performance Indicators (KPIs) herausgearbeitet werden.

Daran anknüpfend soll im zweiten Teil des ersten Kurstages detailliert auf wesentliche Standards und regulatorische Anforderungen im Kontext der externen Berichterstattung von ESG-Inhalten eingegangen werden.

Der dritte Teil (am zweiten Kurstag) widmet sich zunächst der grundlegenden Frage, welchen Rahmenbedingungen die unternehmerischen Akteure gleichermaßen im Wettbewerb gegenüberstehen: Welche Veränderungen entstehen durch die verpflichtende Regulatorik im Vergleich zur bisherigen Unternehmenspraxis? Worin zeigt sich die fortlaufende Weiterentwicklung der nichtfinanziellen Berichterstattung und die Spezialisierung von ESG-Rating und Rankings? Welche Folgen haben weitreichende regulatorische Novellen wie der EU Green Deal für die unternehmerische Praxis?

Im abschließenden Teil dieser Veranstaltung am zweiten Kurstag soll detailliert herausgearbeitet werden, wo sich Chancen und Risiken bei der unternehmens-individuellen Differenzierung bei der externen Berichterstattung ergeben können. Welche Möglichkeiten gibt es bei der Gestaltung von Antworten auf Forderungen nach nachhaltiger Unternehmensführung und wie lassen sich geeignete Nachweise führen, dass (m)ein Unternehmen einen positiven Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung leistet?


Welches sind die wichtigsten inhaltlichen Stichpunkte?

  • Non-financial reporting and disclosure – ESG-Reporting
  • Global Reporting Initiative (GRI)
  • CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz
  • Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD)
  • Non-Financial Reporting Directive (NFRD)
  • Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD)
  • Impact Valuation
  • Ratings and Rankings: DJSI, CDP, Ecovadis etc.
  • Social Responsible Investment (SRI)
  • EU Green Deal

Lernziele & Nutzen für die Praxis

Die Teilnehmenden sollen

  • Anforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten im Kontext von ESG-Berichterstattung nachvollziehen können.
  • Hintergründe von relevanten Aspekten der Nachhaltigkeits-Berichterstattung kennen und Zusammenhänge einzelner Elemente verstehen.
  • grundsätzlich in der Lage sein, mögliche Diskrepanzen zwischen Fremdbild und eigenen unternehmenspolitischen Ansprüchen zu identifizieren und Anpassungsprozesse zu initiieren.



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Internationales Management und Nachhaltigkeit - (L9520)

Dozent: Prof. Dr. Reinhard Meckl

Inhalt des Seminares

Viele deutsche Unternehmen sind z.B. in Form von Export, Kooperationen, Joint Ventures oder ausländischen Tochtergesellschaften in einem anderen Land tätig. Diese Auslandstätigkeit bringt aus Sicht eines nachhaltigen Managements besondere Herausforderungen mit sich. Insbesondere die noch sehr stark differierenden politischen, rechtlichen, ökonomischen und vor allem auch kulturellen Unterschiede zwischen Ländern und Regionen erfordern eine explizite Auseinandersetzung mit diesen Rahmenbedingungen beim Aus- bzw. Aufbau von nachhaltigen Auslandsaktivitäten.

Hinzu kommen komplexe Fragestellungen aus dem Bereich Business Ethics, der eine wichtige Komponenten des Sustainable Managements darstellt. Der nachhaltige Aufbau von Lieferketten auch unter ESG-Gesichtspunkten, die Umsetzung von Compliance-Vorgaben in den verschiedenen Ländern bis hin zur internationalen Ausrichtung von Corporate Social Responsibility Maßnahmen unter Berücksichtigung der lokalen kulturellen Gegebenheiten sind einige Beispiele aus dem Feld „Internationales Management und Nachhaltigkeit“.

Welches sind die wichtigsten inhaltlichen Stichpunkte?

  • Identifikation der Entscheidungsfelder aus dem Bereich nachhaltiges internationales Management
  • Verdeutlichung der Unterschiede zwischen verschiedenen Kulturräumen beim nachhaltigen Management
  • Erläuterung von Instrumenten zur strategischen Entwicklung und Umsetzung von nachhaltigem Management in ausländischen Zielmärkten
  • Diskussion von unterschiedlichen Ansätzen zur Berücksichtigung von Aspekten der Nachhaltigkeit im internationalen Management

Lernziele & Nutzen für die Praxis

Die Teilnehmenden sollen

  • die Problemfelder im Bereich nachhaltiges internationales Management erkennen,
  • Instrumente erlernen, wie diese Probleme gelöst werden können,
  • Hinweise zur erfolgreichen Gestaltung der Umsetzung solcher Entscheidungen/Prozesse bekommen.



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Sustainability Marketing & Consumer Behavior - (L9547)

Dozent: Prof. Dr. Michael Paul

Inhalt des Seminares

Mehr globale Nachhaltigkeit ist dringlicher denn je. Das Erreichen der Klimaziele bei gleichzeitiger Balance ökonomischer und sozialer Ziele erfordert es, Wirtschaft neu zu denken. Trotz zunehmender Steuerung durch den Staat, neuer nachhaltiger Geschäftsmodelle von Unternehmen und einer wachsenden Anzahl nachhaltig Konsumierender, bleibt das Ausmaß der Anpassungserfordernisse groß. Unternehmen müssen sich in diesem radikal verändernden Umfeld neu orientieren und nachhaltige Antwortstrategien finden. Das Marketing von Unternehmen ist in diesem Kontext Mitverursacher der aktuellen ökologischen und sozialen Probleme, kann aber mit der richtigen Orientierung auch maßgeblich zu ihrer Lösung beitragen. Vor diesem Hintergrund sind aktuelles Wissen über Chancen und Herausforderungen des Nachhaltigkeitsmarketings und über nachhaltiges Konsumierendenverhalten wichtig für alle Nachhaltigkeitsmanager, aber auch für Mitarbeitende in anderen Funktionsbereichen in Profit- und Non-Profit-Organisationen sowie auf allen Führungsebenen. Das zentrale Ziel der Veranstaltung ist es, aktuelles Wissen in den Bereichen nachhaltiges Marketing und Konsumierendenverhalten zu vermitteln, das die Teilnehmenden gewinnbringend in ihren Organisationen einsetzen können.

Welches sind die wichtigsten inhaltlichen Stichpunkte?

  • Grundlagen und Bezugsrahmen des Nachhaltigkeitsmarketings
  • Nachhaltiges Konsumierendenverhalten
  • Entwicklung von nachhaltigen Strategien und Kundenlösungen
  • Instrumente des Nachhaltigkeitsmarketings
  • Markenaktivismus vs. Green- und Wokewashing

Lernziele & Nutzen für die Praxis

Die Teilnehmenden sollen

  • die Relevanz des Nachhaltigkeitsmarketings und Unterschiede zu verwandten Konzepten nachvollziehen können;
  • den Bezugsrahmen des Nachhaltigkeitsmarketings verstehen und anwenden können;
  • aktuelle Erkenntnisse zu nachhaltigem Konsumierendenverhalten verstehen und berücksichtigen können;
  • Strategien und Instrumente des Nachhaltigkeitsmarketings verstehen und übertragen können;
  • über Markenaktivismus vs. Green- und Wokewashing kritisch reflektieren können;
  • grundsätzlich in der Lage sein, ihr Wissen über Nachhaltigkeitsmarketing und über nachhaltiges Konsumierendenverhalten gewinnbringend in ihrer Organisation einzusetzen.



Einzelseminare des Zertifikatskurses G9512
KursnameDatum
Nachhaltiges Mindset - Mensch und Natur (L9532)25.11.2022-   05.05.2023
Nachhaltigkeit: Business Mindset (L9533)26.11.2022
Nachhaltige Unternehmensführung: Was steckt hinter dem ESG-Konzept? (L9529)10.12.2022
Nachhaltige Wertschöpfung im Netzwerk (L9530)17.12.2022
Design Thinking - Idea Generation & Innovation (L9513)14.01.2023
Nachhaltige Wertschöpfungskette (L9549)11.02.2023
Nachhaltiges Management und Stakeholderstrategie (L9531)02.03.2023
Nachhaltige Innovationen und Sustainable Entrepreneurship (L9528)16.03.2023
Sustainable Reporting (L9548)25.03.2023-   01.04.2023
Internationales Management und Nachhaltigkeit (L9520)21.04.2023
Sustainability Marketing & Consumer Behavior (L9547)22.04.2023

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