Change Management

Zeit für Veränderung? Konsequentes Change Management bietet Chancen und Lösungen

Change Management: Warum ist das heute so relevant und was bedeutet es?

Sie spüren es auch, Veränderungen gehören zum Arbeitsleben. Die Anforderungen der Arbeitswelt entwickeln sich immerzu, darum muss jedes Unternehmen mit möglichem Wandel von Prozessen und Strukturen rechnen. Heute, in einer stärker vernetzten Welt, werden die Unternehmen aber auch immer wieder zu komplexen Organismen, was ihnen die Umsetzung von Veränderungen erschwert. Wie können wir nun z. B. mit Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Künstlicher Intelligenz bzw. ChatGPT und Automatisierung erfolgreich umgehen? Wie produktiv können wir dafür neue Unternehmensziele und Systeme einführen? Dies ist etwas, was nicht von heute auf morgen zu lösen bzw. zu schaffen ist. Eine Schlüsselrolle spielt also ein gutes, fundiertes Change Management.

Unter Change Management versteht man Management des anvisierten organisatorischen Wandels. Einfach gesagt: die Planung, Durchsetzung und Kontrolle von Veränderungen von einem Ausgangs- hin zu einem Zielzustand (Schridde 2019). Wie kann nun aber ein/e Change Manager/-in die Umstrukturierungen souverän in Angriff nehmen und konkret umsetzen?

Wie läuft Change Management im Arbeitsalltag ab?

In allen Dingen hängt der Erfolg von den Vorbereitungen ab. Das weltberühmte Zitat von Konfuzius trifft auch auf gutes Change Management zu.

Idealerweise soll Change Management mit einer Zielsetzung beginnen. Ein wichtiger Faktor dafür ist laut Lars-O. Böckman, Unternehmens- und Managementberater, veränderte und anschlussfähige Kommunikation. Der Dialog nach außen (Märkte/Kunden), nach innen (Führungskräfte, Mitarbeitende) und in sich hinein schafft zuerst das Bewusstsein zur Veränderung, wodurch die möglichen Ziele bestimmt werden können. Dieser Prozess findet in einer intensiven kognitiven und auch emotionalen Analysephase statt. Darauf folgen eine Design- und anschließend eine Umsetzungsphase mit gewählten Interventionsmaßnahmen.

Vor allem für diese Veränderungsstadien ist z. B. das ADKAR-Modell von Jeffrey Hiatt hilfreich (2003). Dabei geht es um fünf Phasen, die als Anker zum erfolgreichen Change Management gelten:

  1. Awareness: Bewusstsein wecken, dass Veränderungen nötig sind.
  2. Desire: Wünsche schaffen, den Veränderungen zu folgen.
  3. Knowledge: Wissen aufbauen, wie die Veränderungen implementiert werden können.
  4. Ability: Fähigkeiten bereitstellen, die für die Veränderungen erforderlichen Prozesse umzusetzen.
  5. Reinforcement: Verstärkung der Veränderungen durch Assessment und Nachbesserung.

 

Wichtig ist es beim Veränderungsvorhaben schließlich, regelmäßig die Auswirkungen der Maßnahmen zu beobachten und diese in Reflexionsphasen immer wieder kritisch zu hinterfragen, rät Böckman. Unternehmen und – ein wesentliches Element: Menschen – können nämlich in steigender Dynamik nicht immer so plangemäß mit Änderungsimpulsen umgehen, wie sie es sich wünschen. Reine Modelle bieten keine absolute Anleitung zur gelungenen Umsetzung von Änderungen.

Das ZWW der Universität Augsburg

Change Management kann also auch mit Herausforderungen einhergehen. In diesem anspruchsvollen Themenbereich gibt es dennoch gut anwendbare und wissenschaftlich wie praktisch erprobte Tools und Methoden. Eine berufsbegleitende Weiterbildung am ZWW der Universität Augsburg garantiert Ihnen die dafür benötigte Kompetenzerweiterung. Die nächste Runde unseres Zertifikatskurses Change Manager/-in (Univ.) beginnt am 26. September 2024. Wir freuen uns darauf, Sie bei Ihren weiteren Schritten in die Zukunft zu unterstützen!

 

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