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Geschichte

Das Zen­trum für Wei­ter­bil­dung und Wis­sens­trans­fer wur­de 1974 als uni­ver­si­tä­rer Mo­dell­ver­such "kon­takt­stu­di­um ma­na­ge­ment" mit dem Ziel der post­gra­dua­len Wei­ter­bil­dung ge­grün­det. Heu­te ko­or­di­niert und or­ga­ni­siert das Zen­trum die Ver­an­stal­tun­gen der Wei­ter­bil­dung und des Wis­sens­trans­fers an der Uni­ver­si­tät Augs­burg – in un­ter­schied­lichs­ten Be­rei­chen und Fa­cet­ten.

1974 - kon­takt­stu­di­um ma­na­ge­ment

Das Se­mina­r­an­ge­bot des kon­takt­stu­di­um ma­na­ge­ment star­te­te 1974 als uni­ver­si­tä­rer Mo­dell­ver­such zur post­gra­dua­len Wei­ter­bil­dung an der Uni­ver­si­tät Augs­burg. Seit sei­nem Markt­ein­tritt im Jahr 1976 bis heu­te ge­hört die­ses Se­mina­r­an­ge­bot zum Kern­ge­schäft des ZWW und wur­de 2009 auf­grund ei­ner in­ter­nen Re­struk­tu­rie­rung in „Ma­na­ge­ment-Se­mi­nar-Pro­gram­m“ (MSP) um­be­nannt.

1988 - Schwä­b­i­schen Kunst­som­mer

1988 sind erst­mals Künst­ler ver­schie­dens­ter Dis­zi­p­li­nen beim Schwä­b­i­schen Kunst­som­mer im Klos­ter Ir­see zu Gast. Bis 2008 hat sich das ZWW an der Or­ga­ni­sa­ti­on des Kunst­som­mers („Kunst-Le­ben“) in Ir­see ak­tiv be­tei­ligt.

1994 - Ge­büh­re­n­er­lass

1994 wer­den mit der Ein­füh­rung ei­ner ge­setz­li­chen Ge­büh­r­en­ver­ord­nung,für die ver­schie­de­nen Wei­ter­bil­dung­s­an­ge­bo­te im Rah­men des kon­takt­stu­di­um ma­na­ge­ment erst­ma­lig Teil­neh­mer­ge­büh­ren er­ho­ben. Seit die­sem Zeit­punkt ist die Wei­ter­bil­dung an Deut­schen Hoch­schu­len ge­büh­r­enpf­lich­tig. Die Ge­büh­r­enpf­licht hat gro­ßen Ein­fluss auf den Aus­bau der Markt-, Kun­den- und Nach­fra­ge­o­ri­en­tie­rung des ZWW, da über die Ge­büh­ren­ein­nah­men sämt­li­che Sach­kos­ten und (über die staat­li­che Grund­fi­nan­zie­rung hin­aus­ge­hen­de) Per­so­nal­kos­ten zu de­cken sind.

1996 - Grün­dung der Trans­fer­s­tel­le und Um­be­nen­nung in Zen­trum für Wei­ter­bil­dung und Wis­sens­trans­fer

1996 wur­de die Kon­takt­s­tel­le für Wis­sens- und Tech­no­lo­gie­trans­fer ins Le­ben ge­ru­fen. Ihr Ziel ist es, Ko­ope­ra­tio­nen un­ter­schied­lichs­ter Art zwi­schen Un­ter­neh­men und der Uni­ver­si­tät Augs­burg an­zu­bah­nen und zu be­g­lei­ten. Die­se Auf­ga­be­n­er­wei­te­rung hat­te ei­ne Um­be­nen­nung der zen­tra­len Wei­ter­bil­dung­s­ein­rich­tung "kon­takt­stu­di­um ma­na­ge­ment" in "Zen­trum für Wei­ter­bil­dung und Wis­sens­trans­fer" zur Fol­ge. Im Jah­re 2008 wird die Kon­takt­s­tel­le aus dem ZWW her­aus­ge­löst: der Wis­sens­trans­fer ver­b­leibt beim ZWW, der Tech­no­lo­gie­trans­fer wird un­ter dem Dach der neu ge­schaf­fe­nen „uni-t“ (Trans­fer­s­tel­le der Uni­ver­si­tät Augs­burg) un­ter­ge­bracht.

1999 - MBA Un­ter­neh­mens­füh­rung

Seit Ja­nuar 1999 bie­tet das ZWW in Zu­sam­men­ar­beit mit der Wirt­schafts­wis­sen­schaft­li­chen Fa­kul­tät der Uni­ver­si­tät Augs­burg den be­rufs­be­g­lei­ten­den MBA-Stu­di­en­gang Un­ter­neh­mens­füh­rung an. Teil­neh­mer(in­ne)n die­ses vier­se­mes­t­ri­gen Stu­di­ums er­hal­ten nach er­folg­rei­chem Be­ste­hen den staat­lich an­er­kann­ten wis­sen­schaft­li­chen Grad "Mas­ter of Bu­si­ness Ad­mi­ni­s­t­ra­ti­on (MBA)".

2000 - Ra­tin­g­Ana­lyst

Seit Fe­bruar 2000 wird – eben­falls be­rufs­be­g­lei­tend – die Qua­li­fi­zie­rung zum Ra­ting-Ana­lys­ten an­ge­bo­ten. Die­ses Pro­jekt führt das ZWW in Zu­sam­men­ar­beit mit der Wirt­schafts­wis­sen­schaft­li­chen Fa­kul­tät so­wie mit Ver­t­re­ter(inn)en der Ra­ting­pra­xis durch. Die Qua­li­fi­zie­rung zum Ra­ting-Ana­lys­ten dau­ert ein hal­bes Jahr und rich­tet sich an be­triebs­wirt­schaft­lich vor­ge­bil­de­te Per­so­nen, wie z. B. Mit­ar­bei­ter(in­nen) von Fi­nan­zie­rungs­in­sti­tu­tio­nen, Steu­er- und Un­ter­neh­mens­be­ra­ter(in­nen) so­wie Wirt­schafts­prü­fer(in­nen).

2000 - Grün­der- und Er­fin­der­be­ra­tung am ZWW

Im Jahr 2000 wer­den das Grün­der­büro der Uni­ver­si­tät Augs­burg so­wie die Pa­tent- und Er­fin­der­be­ra­tung am ZWW an­ge­sie­delt. Das Grün­der­büro be­rät Hoch­schu­l­an­ge­hö­ri­ge und Stu­die­ren­de in al­len Be­rei­chen der Exis­tenz­grün­dung und -si­che­rung. Die Pa­tent- und Er­fin­der­be­ra­tung un­ter­stützt Hoch­schu­l­an­ge­hö­ri­ge bei der Er­fin­dungs­mel­dung, der Pa­ten­tie­rung von Er­fin­dun­gen so­wie bei der wirt­schaft­li­chen Ver­wer­tung der­sel­ben. 2008 wer­den die Grün­der-, Pa­tent- und Er­fin­der­be­ra­tung aus dem ZWW her­aus­ge­löst und be­fin­den sich seit­dem un­ter dem Dach der „uni-t“ (Trans­fer­s­tel­le der Uni­ver­si­tät Augs­burg).

2002 - Squam - Schlüs­sel­qua­li­fi­ka­tio­nen für den Mit­tel­stand

In den Jah­ren 2002-2005 läuft am ZWW das Pro­jekt "Squam" (Schlüs­sel­qua­li­fi­ka­tio­nen für den Mit­tel­stand), das För­der­gel­der der EU und des Frei­staa­tes Bay­ern nutzt, um ins­be­son­de­re klei­nen und mitt­le­ren Un­ter­neh­men (KMU) der Re­gi­on Baye­risch-Schwa­ben ei­nen kos­ten­güns­ti­gen Zu­gang zu Wei­ter­bil­dungs­maß­nah­men im Be­reich der über­fach­li­chen Qua­li­fi­ka­tio­nen (z. B. per­sön­li­che, so­zia­le und me­tho­di­sche Qua­li­fi­zie­rung) zu er­mög­li­chen. Das Pro­jekt mün­det nach Ab­schluss im Jah­re 2005 in die Grün­dung des Ge­schäfts­be­reichs „Com­pa­ny Lear­ning Ser­vices“ („Com­Learn®“) am ZWW ein.

2004 - Aus­zeich­nung durch den Stif­ter­ver­band

Im Sep­tem­ber 2004 wur­de das Zen­trum für Wei­ter­bil­dung und Wis­sens­trans­fer durch den Stif­ter­ver­band für die Deut­sche Wis­sen­schaft als bes­te uni­ver­si­tä­re Wei­ter­bil­dung­s­ein­rich­tung aus­ge­zeich­net. Die­ser Wett­be­werb mit dem eu­ro­pa­weit höchst do­tier­ten Wei­ter­bil­dung­s­preis wird für die bes­ten Ge­schäfts­mo­del­le zur Or­ga­ni­sa­ti­on von Wei­ter­bil­dung an Hoch­schu­len aus­ge­schrie­ben. In der of­fe­nen Ka­te­go­rie für al­le Hoch­schu­len, Fach­hoch­schu­len und Uni­ver­si­tä­ten ging der ers­te Preis an die Fach­hoch­schu­le Kon­stanz. Als bes­te Uni­ver­si­tät er­hielt Augs­burg vor der Kon­kur­renz auch der gro­ßen Uni­ver­si­tä­ten mit sei­nem Zen­trum für Wei­ter­bil­dung und Wis­sens­trans­fer (ZWW) den mit 50.000 Eu­ro do­tier­ten zwei­ten Preis.

2004 - MBA Sys­te­mi­sche Or­ga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung und Be­ra­tung

Das Zen­trum für Wei­ter­bil­dung und Wis­sens­trans­fer bie­tet seit De­zem­ber 2004 erst­mals den post­gra­dua­len Wei­ter­bil­dungs­stu­di­en­gang "sys­te­mi­sche Or­ga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung und Be­ra­tung" an. Die­ser Stu­di­en­gang ist der ers­te sei­ner Art in Deut­sch­land. Hoch­ka­rä­ti­ge Do­zent(inn)en aus Wis­sen­schaft und Pra­xis ver­mit­teln in je­weils drei­tä­g­i­gen Mo­du­len (Do.-Sa.) wäh­rend vier Se­mes­tern (20 Mo­na­ten) die Kom­pe­ten­zen zur Durch­füh­rung von sys­te­mi­schen Ve­r­än­de­rung­s­pro­zes­sen und Be­ra­tung­s­pro­jek­ten in Or­ga­ni­sa­tio­nen.

2005 - Aus "In­hou­se" wird "Com­Learn®"

Das Zen­trum für Wei­ter­bil­dung und Wis­sens­trans­fer (ZWW) fasst sei­ne bis­her de­zen­tral or­ga­ni­sier­ten  In­hou­se-Se­mina­rak­ti­vi­tä­ten im neu ge­bil­de­ten Ge­schäfts­be­reich "Com­Learn®" (Com­pa­ny Lear­ning Ser­vices) sys­te­ma­tisch zu­sam­men und rich­tet sie st­ra­te­gisch aus. Com­Learn® sucht ak­tiv den Kon­takt zu Fir­men – sei­en es Pro­fit- oder Non-Pro­fit-Or­ga­ni­sa­tio­nen – um ge­mein­sam mit den Per­so­nal­ver­ant­wort­li­chen vor Ort den spe­zi­fi­schen Per­so­nal­ent­wick­lungs­be­darf zu er­mit­teln und zu de­cken.

2005 - Ju­ris­ti­sche Fort- und Wei­ter­bil­dung

Der Be­reich der ju­ris­ti­schen Fort- und Wei­ter­bil­dung er­öff­net am ZWW ein neu­es The­men­feld, das Fach­an­walts­fort­bil­dun­gen, fach­spe­zi­fi­sche Lehr­gän­ge und Kur­se für Ju­ris­ten so­wie Rechts­the­men für Fach- und Füh­rungs­kräf­te zur Ver­fü­gung stellt. Au­ßer­dem wird der Fi­nanz­be­reich um zu­sätz­li­che Kur­se wie zum Bei­spiel den IAS / IFRS-Ac­co­un­tant er­wei­tert.

2007 - MBA Cor­po­ra­te Fi­nan­ce and Ra­ting

Der drit­te MBA-Stu­di­en­gang am ZWW, der MBA Cor­po­ra­te Fi­nan­ce and Ra­ting, wird kon­zi­piert. Mit die­sem Stu­di­en­gang wer­den erst­mals in ei­nem MBA die bei­den The­men­kom­ple­xe "Ra­ting" und "Un­ter­neh­mens­fi­nan­zie­rung" zu­sam­men an­ge­bo­ten. Der Stu­di­en­gang wird ein­ma­lig in den Jah­ren 2008-2009 durch­ge­führt.

2009 - Aus "Com­Learn®" wird Con­sul­ting Coa­ching Trai­ning (CCT)

Mit der Um­be­nen­nung soll deut­lich ge­macht wer­den, dass sich die Ak­ti­vi­tä­ten im Be­reich der Fir­men­pro­gram­me zwi­schen­zeit­lich weit über den Schwer­punkt „In­hou­se-Se­mi­na­re“ hin­aus ent­wi­ckelt ha­ben: auch Trai­nings-, Be­ra­tungs- und Coa­ching-An­ge­bo­te ste­hen jetzt re­gel­mä­ß­ig im Fo­kus des Leis­tungs­spek­trums.

2012 - Aus CCT wird ITC (In­hou­se Trai­ning und Con­sul­ting)

Die er­neu­te Um­be­nen­nung in ITC (In­hou­se Trai­ning und Con­sul­ting) rührt da­her, dass sich man­che Kun­den des ZWW auf­grund der Na­mens­ge­bung un­schlüs­sig wa­ren, ob CCT of­fe­ne Kur­se für die The­men „Con­sul­ting“, „Coa­ching“ und „Trai­ning“ an­bie­tet (al­so z.B. Be­ra­ter[in­nen], Coa­ches oder Trai­ner{in­nen] an der Uni­ver­si­tät Augs­burg aus- und wei­ter­bil­det) oder die­se Schwer­punk­te in Form von Di­enst­leis­tun­gen un­mit­tel­bar Fir­men­kun­den zur Ver­fü­gung stellt, die dem ZWW da­zu ei­nen ent­sp­re­chen­den Auf­trag er­tei­len. Um die­se Un­klar­heit zu be­sei­ti­gen, wur­de mit der Be­zeich­nung „In­hou­se“ auf ein be­währ­tes La­bel zu­rück­ge­grif­fen, das den Fir­men­kun­den als Leis­tungs­emp­fän­ger in den Mit­tel­punkt rückt. ITC steht da­mit un­miss­ver­ständ­lich für die Ent­wick­lung fir­men­spe­zi­fi­scher Pro­b­lem­lö­sun­gen durch je­weils in­di­vi­du­ell auf den Kun­den ab­ge­stimm­te, d.h. „maß­ge­schnei­der­te“, Be­ra­tungs- und Qua­li­fi­zie­rungs­leis­tun­gen.

2012 - ZWW Di­gi­Cam­pus

Mit Hil­fe von För­der­mit­teln des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­ums für Wis­sen­schaft, For­schung und Kunst (StM­WFK) wird für das ZWW ein in­te­gra­les Lear­ning-Ma­na­ge­ment-Sys­tem („ZWW Di­gi­Cam­pus“) ge­schaf­fen, das so­wohl ad­mi­ni­s­t­ra­ti­ve Vor­gän­ge der Teil­neh­mer­ver­wal­tung als auch die Ge­stal­tung ei­ner vir­tu­el­len Ler­n­um­ge­bung nach dem Prin­zip des Blen­ded Lear­ning auf ei­ner ein­zi­gen, in sich kon­sis­ten­ten und be­nut­zer­f­reund­li­chen In­ter­net-Platt­form zu­sam­men­fasst.