Kongress „erleben und lernen“ an der Universität Augsburg (30.09.-01.10.2016)

Am 30.09.2016 eröffnete Prof. Dr. Peter Schettgen, Direktor des Zentrums für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW) der Universität Augsburg, den zweitägigen Internationalen Kongress „erleben und lernen“ mit dem diesmaligen Schwerpunkt „Erfolgreiche Erlebnispädagogik gestalten! Nachspüren, Querdenken, Mitmachen“. Der Kongress wird im zweijährigen Turnus seitens des ZWW zusammen mit dem Lehrstuhl für Sportpädagogik der Universität Augsburg und dem ZIEL-Verlag in Augsburg veranstaltet.

Peter Schettgen begrüßte die rund 340 Teilnehmer, Dozenten und Helfer und wünschte Ihnen eine spannende Erlebnisreise durch die beiden Kongresstage, die u.a. in Form von 2 Fachvorträgen, 40 Workshops und 16 Foren, durch Großgruppen- und Abendveranstaltungen, mit Preisverleihungen sowie einer Fachausstellung zur Beschäftigung mit dem Erfolgsthema einluden.

Das Thema „Erfolg“ berührt die Erlebnispädagogik nach ihrer Entstehung vor rund 30 Jahren heute noch im Kern und wird ihre Zukunftschancen auch weiterhin maßgeblich beeinflussen. Da sich der Kongress „erleben und lernen“ seit jeher an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis bewegt, ließ sich die Erfolgsthematik während der beiden Tage sowohl wissenschaftlich (d.h. systematisch in theoretischer oder empirischer Hinsicht) als auch ganz praktisch (d.h. erfahrungsbasiert und konkret) untersuchen.

Mit seinen unterschiedlichen perspektivischen und methodischen Zugängen stellte der Kongress letztlich ein Forum dar, auf dem sich Teilnehmer und Dozenten gegenseitig über ihr Verständnis von Erfolg und die Gestaltung geeigneter Erfolgsbedingungen in der Erlebnispädagogik informieren konnten. Dabei wurde ersichtlich, dass die traditionellen erlebnispädagogischen Wurzeln im Sinne eines Lernens mit Kopf, Herz und Hand in vollem Umfang zum Erfolgsbewusstsein beitragen:

  • Nachspüren, um zu fühlen, wie sich erlebnispädagogische Projekte auswirken („Herz“);
  • Querdenken, um zu neuen, innovativen Ansätzen erlebnispädagogischer Arbeit zu gelangen („Kopf“);
  • Mitmachen, um zu erfahren, wie Erlebnispädagogik funktioniert und welche Spuren sie hinterlässt („Hand“) – nicht zuletzt, um Projekte selbst verantwortlich anzugehen.

Zum Kongress „erleben und lernen“ ist ein Buch erschienen, das im Handel oder direkt über den ZIEL-Verlag erworben werden kann (Schettgen, P., Fengler, J. u. Ferstl, A. 2016 [Hrsg.], Erfolgreiche Erlebnispädagogik gestalten! Augsburg: ZIEL-Verlag).