Forschung und Entwicklung für zukunftsweisende Lösungen

Deutschland gehört zu den vier forschungsintensivsten Volkswirtschaften der Welt. Im Jahr 2019 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 3,2 % des Bruttoinlandsproduktes (BIP) für Forschung und Entwicklung ausgegeben.

Dies entspricht einer Gesamtausgabe von 109,5 Milliarden Euro, die zu 69 Prozent (75,6 Milliarden) auf den Wirtschaftssektor, zu 17,3 Prozent (19 Milliarden) auf die Hochschulen und zu 13,7 Prozent (15 Milliarden) auf außeruniversitäre Forschungseinrichtungen entfällt (Quelle: https://bit.ly/33LxFVx).

Diese Zahlen zeigen, dass in Deutschland generell gute Bedingungen herrschen, damit Unternehmen innovativ und leistungsstark Forschung und Entwicklung vorantreiben können. Oftmals sind steigende Forschungs- und Entwicklungsausgaben in der Wirtschaft jedoch eher bei Großunternehmen zu beobachten als bei kleinen und mittleren Unternehmen. Und das Magazin „Mittelstand – Die Macher“ fasst die derzeitige Lage folgendermaßen zusammen: „Der deutsche Mittelstand gibt im internationalen Vergleich zu wenig für Forschung und Entwicklung aus. Neue Technologien und Innovationen spielen in anderen Ländern eine deutlich größere Rolle.“ (Quelle: https://bit.ly/3tKM4fj).

Geistiges Eigentum muss wirksam geschützt sein

Nicht nur die geringere Investitionsleistung, sondern auch die Verletzung von Schutzrechten, Patenten oder Lizenzen stellt viele kleinere und mittlere Unternehmen vor Herausforderungen. Ihnen fehlen häufiger als den Großunternehmen die finanziellen Mittel, um langwierige Prozesse bei Angriffen auf Innovationen und Patente erfolgreich führen zu können. Umso wichtiger ist es, dass technische Neuerungen gleich von Beginn an vertragsrechtlich geschützt werden. So wird geistiges Eigentum geschützt und gleichzeitig die internationale Wettbewerbsfähigkeit gesichert.

Die wesentlichen Grundlagen und die rechtssichere Gestaltung der verschiedenen Vertragstypen werden Ihnen im zweitägigen Workshop „F&E- und Lizenzverträge“ (18./19. Juni 2021) vermittelt. Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Webseite des ZWW der Universität Augsburg.