Nachhaltige Unternehmensführung

Nächstmöglicher Start: 15.01.2022
Dozenten: Dr. Sebastian Schunk

 

Nur als Block

Seminarinhalt

Im ersten Teil der Veranstaltung soll zunächst die Frage erörtert werden, was nachhaltige Unternehmensführung ist. Verschiedene Konzepte und Interpretationsansätze werden im Kontext ihrer Entstehung dargestellt und diskutiert: Was lässt sich am Trend von “Do no harm!” zu “Do good!”, von „less pollution“ über „carbon neutral“ zu „net positive“ usw. ablesen? Welche Beobachtungen bringen die KursteilnehmerInnen mit und welche Entwicklung ist als nächstes zu erwarten?

Daran anschließend soll die Frage behandelt werden, wie sich Ansätze der Wirtschafts- und Unternehmensethik ideengeschichtlich entwickelt haben. Im Zuge dessen soll auch erläutert und nachvollzogen werden, warum im aktuellen Fokus der Diskussion das Konzept „Environmental – Social – Governance (ESG)“ steht und welches Verständnis dazu bei gesellschaftlichen Akteuren sowie Marktteilnehmern zugrunde liegt.

Der dritte Teil widmet sich der Frage nach der konkreten Motivation, aus welcher heraus sich Unternehmen (und deren verantwortlichen Mitarbeiter) in der aktuellen Situation mit diesem Themenbereich auseinandersetzen sollten: Warum sollte (m)ein Unternehmen sich nach Nachhaltigkeitsgesichtspunkten ausrichten? Was sind Chancen und Risiken? Gibt es eine „Licence to operate“? Was sind die spezifischen Stärken und Schwächen meines Unternehmens in Punkto Nachhaltigkeit?

Welches sind die wichtigsten inhaltlichen Stichpunkte?

  • Wirtschaftsethik
  • ESG
  • Nachhaltiges Wirtschaften
  • Globale Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs)
  • “Licence to operate”

Lernziele & Nutzen für die Praxis

Die Teilnehmenden sollen

  • die wichtigsten Konzepte von Wirtschafts- bzw. Unternehmensethik verstehen;
  • die aktuellen unternehmensethisch relevanten Anforderungen, die von verschiedenen Seiten an Unternehmen gestellt werden, kennen.
  • eine konkrete Positionsbestimmung ihres bzw. eines Unternehmens vornehmen können, um den Grad der Nachhaltigkeit der Unternehmensführung einzuschätzen;
  • die grundlegenden Möglichkeiten zur Steuerung und Darstellung von unternehmensethisch relevanten unternehmerischen Verhaltensweisen erkennen und hinsichtlich Risiken und Chancen sowie Vor- und Nachteilen einschätzen können;
  • grundsätzlich in der Lage sein, mögliche Diskrepanzen zwischen Fremdbild und eigenen unternehmenspolitischen Ansprüchen zu identifizieren und Anpassungsprozesse zu initiieren.