Tipps für ein erfolgreiches Home-Office

Ho­me-Of­fice

Der eng­li­sche Be­griff lässt sich wohl am ehes­ten mit "Büro im ei­ge­nen Zu­hau­se" über­set­zen.

Das Ho­me­of­fice ist für vie­le ein Traum. Von zu­hau­se ar­bei­ten, nicht mehr pen­deln müs­sen, we­ni­ger Stress im Büro, fle­xi­b­le­re Ge­stal­tung der ei­ge­nen Ar­beit – das klingt nach Frei­heit, Selbst­be­stim­mung und Ent­span­nung. Noch bes­ser im Ho­me­of­fice: Es gibt kei­nen Chef, der im Na­cken sitzt und kei­ne ner­vi­gen Kol­le­gen, die mit ih­ren Ma­rot­ten in den Wahn­sinn trei­ben. Idea­ler­wei­se lässt sich gleich­zei­tig das Pri­vat­le­ben noch bes­ser or­ga­ni­sie­ren, weil man im Ho­me­of­fice be­reits zu­hau­se ist. Klingt nach pa­ra­die­si­schen Ar­beits­be­din­gun­gen, ist aber auch ei­ne gro­ße Her­aus­for­de­rung und er­for­dert Dis­zi­p­lin, Fo­kus und kla­re Gren­zen.

Wel­che Ar­beits­zeit ist im Ho­me­of­fice vor­ge­schrie­ben?

Ob Sie nun im Büro oder im Ho­me­of­fice ar­bei­ten: Das Ar­beits­zeit­ge­setz gilt glei­cher­ma­ßen für Sie und Ih­re Tä­tig­keit. Grund­sätz­lich ist des­halb ei­ne Ar­beits­zeit von acht Stun­den pro Tag vor­ge­se­hen, au­ßer die Auf­trags­la­ge macht Über­stun­den er­for­der­lich, dann darf die täg­li­che Ar­beits­zeit kurz­fris­tig auf zehn Stun­den er­höht wer­den. Vor­aus­set­zung ist je­doch, dass inn­er­halb ei­nes hal­ben Jah­res ein ent­sp­re­chen­der Aus­g­leich für die zu­sätz­li­che Ar­beit ge­währt wird.
Mit­ar­bei­ter soll­ten au­ßer­dem da­ran den­ken, dass es zu ih­ren Auf­ga­ben zählt, die Ar­beits­zeit im Ho­me­of­fice zu do­ku­men­tie­ren und die­se Nach­wei­se dem Chef zur Ver­fü­gung zu stel­len. Dies kann bei­spiels­wei­se in Form ei­nes Stun­den­zet­tels ge­sche­hen.

Muss ich im Ho­me­of­fice im­mer er­reich­bar sein?

Mit­ar­bei­ter im Ho­me­of­fice ha­ben oft­mals das Ge­fühl, rund um die Uhr er­reich­bar sein zu müs­sen. Da­mit wol­len Sie den Fakt aus­g­lei­chen, dass Sie nicht mit den Kol­le­gen im Büro sit­zen – da­mit erst gar kei­ne Pro­b­le­me mit der Kom­mu­ni­ka­ti­on auf­kom­men kön­nen, sind sie des­halb stän­dig er­reich­bar, egal ob früh mor­gens oder noch spät abends. Dies ist je­doch ab­so­lut nicht not­wen­dig und darf auch vom Chef nicht ver­langt wer­den.
Wäh­rend der nor­ma­len Ar­beits­zei­ten soll­ten Sie auch im Ho­me­of­fice er­reich­bar sein, doch al­les, was dar­über hin­aus geht, ist Ih­re Frei­zeit und Sie müs­sen – wenn kei­ne an­de­ren Re­ge­lun­gen ge­trof­fen wur­den – nicht mehr er­reich­bar sein. Au­ßer­dem ist es kein Pro­b­lem, wenn Sie im Ho­me­of­fice mal nicht ans Te­le­fon ge­hen kön­nen oder inn­er­halb von 30 Se­kun­den auf ei­ne Mail ant­wor­ten.

Qu­el­le: https://kar­rie­re­bi­bel.de/ho­me-of­fice-tipps/
So funk­tio­niert Ho­me-Of­fice:   https://www.youtu­be.com/watch?v=Vo­v8o­WQk­Cwo